Mann und Frau: Eins und doch verschieden

Wie hat sich Gott das mit Mann und Frau gedacht? Die Bibel gibt erstaunliche Antworten – jenseits der typischen Klischees.

„Wann ist ein Mann ein Mann?“ Diese Frage stellt der Sänger Herbert Grönemeyer in seinem 1984 veröffentlichten Lied „Männer“. Darin beschreibt er ironisch ein Männerbild, bei dem Männer Raketen bauen, zu viel Alkohol trinken und Herzinfarkte erleiden. An Klischees über Frauen mangelt es ebenfalls nicht. Aber beschreiben Schuhe und Schokolade das, was Frauen wirklich ausmacht? Durch die Gendertheorie kommt noch eine weitere Frage dazu – nämlich die, ob Geschlechterrollen eventuell nur anerzogen sind.

Was es bedeutet, Frau oder Mann zu sein, beschäftigt viele Menschen bis heute. Die Bibel ist aber nur für wenige eine Richtschnur. Ihr Rollenbild gilt als altmodisch. Selbst Christen tun sich oft schwer damit, die scheinbar traditionellen Rollenbilder der Bibel in Einklang mit ihrem Leben zu bringen. Doch vertritt die Bibel tatsächlich ein klares Rollenbild und wenn ja, wie sieht das aus?

Bei einem genaueren Blick zeigt sich: Die Bibel ist in puncto Geschlechterrollen gar nicht so altmodisch wie man denken mag. Vielmehr lässt sich aus ihren Texten viel darüber lernen, wie man die eigene Identität als Mann oder Frau leben kann und wie eine gute Partnerschaft von beiden aussieht. Schauen wir uns das genauer an.

Füreinander geschaffen

Schon die ersten Seiten der Bibel geben grundsätzliche Hinweise zur Stellung von Mann und Frau. In der Schöpfungsgeschichte heißt es: „So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, als Gottes Ebenbild schuf er sie und schuf sie als Mann und als Frau.“ (1. Mose 1,27) Hier lassen sich zwei wichtige Punkte ablesen:

1.    Gott schafft Mann und Frau, also zwei Geschlechter.

2.    Beide sind Gottes Ebenbild, aber auf unterschiedliche Weise.

Doch warum überhaupt zwei Geschlechter? Auch darauf gibt der Schöpfungsbericht Antwort. Gott schafft den Menschen als Wesen, das für Beziehungen gemacht ist. Ohne ein Gegenüber ist Adam einsam. Daher beschließt Gott, Adam eine „Gehilfin“ zu schaffen (1. Mose 2,18). Die Übersetzung Martin Luthers ist an dieser Stelle missverständlich, scheint sie doch die Frau abzuwerten. Im Hebräischen steht an dieser Stelle das Wort „ezer“. Wörtlich bedeutet es Hilfe oder Rettung und wird an anderen Bibelstellen für Gott gebraucht.

Die Aussage beinhaltet also keine Abwertung der Frau. Vielmehr wird deutlich: Die Frau ist eine notwendige Ergänzung für den Mann, nicht bloßes Beiwerk der Schöpfung. Dieser Gedanke wird dadurch unterstützt, dass in einigen Bibelstellen Gott als Person weibliche Eigenschaften zugeordnet werden (vgl. Jesaja 66,13). Mann und Frau spiegeln damit in ihrer Unterschiedlichkeit unterschiedliche Seiten und Eigenschaften Gottes.

Dass Mann und Frau auf gegenseitige Ergänzung geschaffen sind, klingt auch in Adams ersten Worten über Eva durch: „Endlich! Sie ist's! Eine wie ich! Sie gehört zu mir, denn von mir ist sie genommen.“ (1. Mose 2,23). Als Zeichen der Zusammengehörigkeit, aber auch der Unterschiedlichkeit nennt er die Frau „Männin“. Sie ist wie er, doch anders.

Die Ehe ‒ Spiegel der Liebe Gottes

Dieser Erkenntnis folgt im Bibeltext eine weitere: „Deshalb verlässt ein Mann Vater und Mutter, um mit seiner Frau zu leben. Die zwei sind dann eins, mit Leib und Seele.“ (1. Mose 2,24) Dieser Bibelvers hebt zwei Dinge hervor: 1. Die partnerschaftliche Beziehung zwischen Mann und Frau ist enger als jede andere Beziehung. 2. In der Partnerschaft entsteht aus Mann und Frau eine neue Einheit. Hier kommt er einem anderen Menschen körperlich und seelisch besonders nahe und erlebt die Ergänzung durch das andere Geschlecht am tiefsten und unmittelbarsten.

Gott ist von einer lebenslangen Partnerschaft sogar so begeistert, dass er sie mit seiner Beziehung zu uns Menschen vergleicht: „Wie ein junger Mann sich mit seinem Mädchen verbindet, so wird sich dein Schöpfer für immer mit dir verbinden. Wie ein Bräutigam sich an seiner Braut freut, so wird dein Gott Freude an dir haben.“ (Jesaja 62,5)

Gleichzeitig wird durch diesen Vergleich deutlich: Die Ehe spiegelt die Liebe Gottes wider. Sie gibt uns einerseits einen Vorgeschmack auf die enge Beziehung, die Gott sich zu uns wünscht. Andererseits können wir durch die Annahme, Liebe und Treue, die wir unserem Partner entgegenbringen, Gottes Liebe vorleben.

Der Sündenfall zerstört Beziehungen

Doch wenn die Ehe eine großartige Erfindung Gottes und sogar Spiegelbild seiner Liebe zu uns ist, wieso scheitern Beziehungen zwischen Mann und Frau so oft?

Auch dazu gibt die Bibel Hinweise. Direkt nachdem Gott über die Schöpfung sein Urteil „sehr gut“ abgibt, brechen Adam und Eva wissentlich das einzige Gebot, das Gott ihnen gegeben hat. Die Folgen daraus sind bis heute spürbar. Durch ihre Schuld empfinden Adam und Eva Scham ‒ voreinander und vor Gott. Sie können nicht mehr unbekümmert miteinander und mit Gott umgehen. Es entsteht ein Riss zwischen dem ersten Mann und der ersten Frau und ein Graben zwischen den Menschen und Gott.

Unterschiedlich bestraft – unterschiedlich begabt

Diese Veränderung hat Folgen, und zum ersten Mal wird in der Bibel eine Art Rollenverteilung angesprochen. Zur Frau sagt Gott: „Ich verhänge über dich, dass du Mühsal und Beschwerden hast, jedes Mal wenn du schwanger bist; und unter Schmerzen bringst du Kinder zur Welt. Es wird dich zu deinem Mann hinziehen, aber er wird über dich herrschen.“ (1. Mose 3,16) Legt Gott hier die Unterdrückung der Frau fest? Ganz und gar nicht! Gott benennt mit seiner „Strafe“ die Folgen ihres Handelns: Während die Frau immer noch Sehnsucht nach enger Vertrautheit haben wird, wird der Mann ab sofort versuchen, Macht über sie auszuüben. Der Sündenfall zerstört damit die engste Beziehung zwischen Menschen.

Auch die Folgen für Adam betreffen Männer und Frauen. Hier heißt es: „Weil du auf deine Frau gehört und mein Verbot übertreten hast, gilt von nun an: Deinetwegen ist der Acker verflucht. Mit Mühsal wirst du dich davon ernähren, dein Leben lang. Dornen und Disteln werden dort wachsen, und du wirst die Pflanzen des Feldes essen.“ (1. Mose 3,17) Diese Aussage bedeutet für den Menschen: Kraft und Anstrengung sind ab sofort notwendig, um das eigene Überleben zu sichern.

Wieso aber richtet Gott sich einmal bewusst an die Frau und das andere Mal bewusst an den Mann? Schreibt er damit vor, dass der Mann Versorger der Familie und die Frau vornehmlich Ehefrau und Mutter sein soll? Nicht zwingend. Gott benennt in erster Linie die Konsequenzen des menschlichen Handelns, unter denen sie als Mann oder Frau besonders leiden werden. Passend dazu weisen Untersuchungen von Geschlechterforschern darauf hin, dass Männern eher Anerkennung und Erfolg sehr wichtig sind, während Frauen beziehungsorientierter sind.[1] Überträgt man dieses Muster auf die Bibelstelle, wird ersichtlich, dass diese Deutung durchaus Sinn ergibt.

Daraus folgt, dass die Geschlechter unterschiedlich begabt sind. Adam und Eva erleben in jenem Bereich die Konsequenzen ihres Handelns härter, in dem ihre Begabung als Mann oder Frau liegt. Das bedeutet nicht, dass die alleinige Aufgabe der Frauen ist, Kinder zu kriegen, und die des Mannes zu arbeiten. Aber generell wird der Mann eher dazu neigen, eine aktive Tätigkeit auszuüben, bei der er sich profilieren kann. Die Frau wird dagegen eher Kraft und Energie in gute Beziehungen stecken.

Gott beruft Frauen trotz patriarchaler Grundordnung

Schöpfungsgeschichte und Sündenfall vermitteln einen guten Überblick, wie Gott Mann und Frau geschaffen hat. Doch eine Frage bleibt unbeantwortet: Wie Mann und Frau sich richtig und angemessen verhalten. Welche Aussagen finden wir dazu in der Bibel?

Das Alte Testament verwirrt hier zunächst mehr als zu helfen. Es beschreibt eine patriarchale Gesellschaft, in der die Väter die Ehen der Töchter arrangieren und Männer als Vorsteher des Haushaltes mehrere Frauen haben dürfen (1. Mose 29,25-30; 1. Samuel 25,43). Die Frauen des Alten Testaments sind größtenteils weder gleichgestellt noch gleichberechtigt. Dennoch sind sie nicht rechtlos. Es gibt einige Gesetze, die aktiv die Benachteiligung der Frau verringern. Dazu gehört die offizielle Regelung der Scheidung (5. Mose 24,1) oder die Festlegung, dass der Bruder eines Verstorbenen dessen kinderlose Witwe heiraten soll, damit diese im Alter versorgt ist (5. Mose 25,5).

Im Alten Testament finden sich darüber hinaus etliche Beispiele dafür, dass Frauen eine aktive Rolle in Gottes Geschichte spielen. Ein Beispiel ist Debora, die als Richterin Entscheidungen für ein ganzes Volk trifft und sogar in den Krieg zieht (Richter 4,4-9). Immer wieder bindet Gott Frauen in seine Heilsgeschichte ein. Dabei handeln diese Frauen oft sehr aktiv und verhalten sich keineswegs so, wie es den damaligen Sitten entspräche. An keiner Stelle wird das Handeln dieser Frauen kritisiert, Debora wird zum Beispiel von Männern zum Handeln gedrängt (vgl. Richter 4,8).

Was eine Frau besonders auszeichnet, ist laut Sprüche 31,30 ihre Beziehung zu Gott: „Anmut und Schönheit sind vergänglich und kein Grund, eine Frau zu rühmen; aber wenn sie den Herrn ernst nimmt, dann verdient sie Lob.“ Im sogenannten „Loblied auf die tüchtige Frau“ (Sprüche 31,10-31) werden weitere positive Eigenschaften von Frauen genannt: Eine gute Ehefrau regelt selbständig Geldangelegenheiten (Sprüche 31,11), bestellt Land (Sprüche 31, 16) und produziert und verkauft eigenständig Waren (Sprüche 31, 24).

Damit entspricht das biblische Idealbild einer Ehefrau nicht unbedingt der Vorstellung, die wir im Rückblick auf die damalige Zeit haben. Die Bibel lobt Frauen für eigenständiges Handeln, das aber immer auf das Wohl ihres Mannes und ihrer Familie ausgerichtet bleibt. (vgl. Sprüche 31,11-12, 28-29) In den Aussagen der Bibel wird also eine gewisse Spannung ersichtlich: Einerseits herrschen in der Bibel patriarchale Strukturen, die nicht angezweifelt werden, andererseits wird eigenständiges Handeln von Frauen gelobt und von Gott gesegnet. Was bedeutet das für die Frau von heute?

Innere Stärke ist wichtiger als Muskelkraft

Um diese Frage zu klären, ist es sinnvoll, sich das Männerbild der Bibel genauer anzuschauen. Auch hier zeichnet die Bibel ein differenziertes Bild. Deutlich wird das an König David, der im Juden- und Christentum als starker Gottesheld gilt, weil er ein erfahrenerer Krieger und weiser Herrscher war. Gleichzeitig aber schrieb David in den Psalmen Lieder über seine Ängste und Nöte und verhielt sich keineswegs immer typisch männlich. Einmal tanzt er leicht bekleidet vor dem ganzen Volk, sodass es sogar seiner Frau Michal peinlich ist (vgl. 2. Samuel 6,14-23), ein anderes Mal zeigt er offen seine Trauer um Saul (vgl. 2. Samuel 1,17). Was für ein Mann war David nun: kriegerischer Macho oder gefühlsduseliger Softie?

Wichtiger als Stärke und Kraft sind für einen Mann laut Sprüche 16,32 Geduld und Selbstbeherrschung. Eine weitere wichtige Eigenschaft ist Weisheit (vgl. Sprüche 10,1). Insgesamt lässt sich aus all diesen Stellen ableiten: Bedeutender als die äußere ist die innere Stärke. Das Wichtigste aber ist die Beziehung zu Gott. Insgesamt zeigt sich: Männer wie Frauen sollen Gott an die erste Stelle setzen und nach seinen Geboten leben.

Gegenseitige Unterordnung statt Unterdrückung des anderen

Wenn das Alte Testament eine patriarchale Gesellschaft beschreibt, zugleich aber Frauen Wert und Bedeutung zuspricht, stellt sich die Frage: Ist diese patriarchale Struktur gottgewollt oder lässt Gott sie nur zu? Da in der Schöpfungsgeschichte die Gleichwertigkeit von Mann und Frau betont wird, ist Letzteres wahrscheinlich. Die Unterdrückung der Frau wird dort eindeutig als Konsequenz des Sündenfalls beschrieben. Das heißt: Sie ist traurige Realität, aber sie ist nicht gottgewollt.

Doch wie steht es dann mit den Bibelversen, in denen klar die Unterordnung der Frau gefordert wird? Hier müssen wir genau untersuchen, in welchem Zusammenhang sie stehen und was damit gemeint ist. Ein Text, der scheinbar die Unterordnung der Frau fordert, steht in Epheser 5,22: „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, so wie ihr euch dem Herrn unterordnet.“ Paulus gibt in diesem Kapitel drei Tipps für das Miteinander in der Ehe. Zuerst spricht er beide Partner an, danach gesondert die Frau und zuletzt den Mann. Sein erster Tipp ist gegenseitige Unterordnung: „Ordnet euch einander unter, wie es die Ehrfurcht vor Christus verlangt.“ (Epheser 5,21) Das heißt: Grundsätzlich sind Männer wie Frauen aufgefordert, den anderen wichtiger zu nehmen als die eigenen Wünsche, und ihn zu respektieren.

Dann aber fordert Paulus, dass Frauen ihren Männern genauso gehorchen wie Jesus. Eine scheinbar unverhältnismäßige Forderung. Den Männern ergeht es aber nicht besser: „Ihr Männer, liebt eure Frauen so, wie Christus die Gemeinde geliebt hat!“ (Epheser 5,25) Das heißt: hingebungsvolle Liebe bis zum Tod. Ganz nüchtern betrachtet, stellt Paulus Ehemänner wie Ehefrauen vor eine kaum zu bewältigende Aufgabe. Wie kann man diese Forderungen in die Tat umsetzen?

Sich als Frau unterzuordnen, bedeutet zum Beispiel: Erstens achte und respektiere ich meinen Ehemann. Zweitens vertraue ich darauf, dass mein Mann es gut mit mir meint und meine Bedürfnisse mitberücksichtigt. Die Herausforderung an die Ehemänner, hingebungsvolle Liebe zu zeigen, beinhaltet: Er ist bereit, für seine Frau Nachteile in Kauf zu nehmen. Ihre Bedürfnisse sind ihm genauso wichtig wie seine eigenen.

Letztlich bedingen sich die Haltung des Mannes und der Frau gegenseitig. Nur in einem vertrauten Rahmen fühlt eine Frau sich sicher genug, um ihrem Mann diese Art von Respekt zu zollen. Gleichermaßen fällt es einem Mann schwer, für seine Frau Nachteile in Kauf zu nehmen, wenn sie ihn nicht respektiert.

Somit bietet dieser Text keine Grundlage dafür, die Unterdrückung von Frauen zu rechtfertigen. Vielmehr wird deutlich, dass Männer eine große Verantwortung für ihre Frauen haben. Gleichzeitig sollte man aber das eigene Verhalten nicht vom Handeln des anderen abhängig machen. Eine Partnerschaft sollte niemals zu einem Tauschhandel werden. Dennoch darf die Partnerschaft nicht dadurch in Ungleichgewicht geraten, dass einer nur gibt und der andere nur nimmt.

Fazit

Wie helfen mir diese Erkenntnisse in meinem persönlichen Leben? Ich erkenne fünf wertvolle Lebenslektionen: 

  1. Gott hat mich bewusst so geschaffen, wie ich bin. Ich darf mich als Frau oder Mann annehmen. Egal, welches Geschlecht ich habe, ich bin wertvoll.

  2. Mann und Frau sind unterschiedlich – und das ist gut so. Denn sie sollen sich ergänzen. Unsere Unterschiedlichkeit ist ein Geschenk Gottes, kein Störfaktor.

  3. Mann und Frau sind bewusst für Gemeinschaft geschaffen. Diese erlebt der Mensch am innigsten und unmittelbarsten in der ehelichen Partnerschaft.

  4. Als Mann beziehungsweise Frau habe ich bestimmte Stärken und Schwächen. Die Bibel bietet mir eine hilfreiche Richtschnur dafür, wie ich Gott und anderen Menschen als Mann oder Frau dienen kann.

  5. Für die Gestaltung einer Partnerschaft gibt Paulus den Tipp, das Miteinander auf gegenseitiger Unterordnung und hingebungsvoller Liebe aufzubauen.

Die Bibel macht also deutlich: Gott hat sich etwas dabei gedacht, als er Mann und Frau geschaffen hat. Er wünscht sich, dass wir gute Beziehungen leben – ob in einer Partnerschaft oder zu Freunden. Doch bei der Umsetzung dieser genialen Idee ist von menschlicher Seite einiges schiefgelaufen. Dass Frauen massiv benachteiligt wurden und werden, lässt sich mit der Bibel nicht begründen. Vielmehr zeigt sich, dass Gott Frauen nicht geringer als Männer einstuft. Auch wenn die Bibel die Unterdrückung der Frau nicht aushebelt, stärkt sie doch ihre Rechte und gibt Hilfen zu einem gelingenden Miteinander der Geschlechter.

Daraus ergeben sich auch für Männer Vorteile und Entlastungen. Sie müssen nicht das Rollenklischee vom starken Macho erfüllen, sondern können freimütig zu ihren Schwächen stehen, weil sie wissen, dass wahre Stärke auf einer guten Beziehung zu Gott gegründet ist. Das hilft ihnen, ein gleichberechtigtes Miteinander mit ihrer Frau zu leben, in dem beide Partner ihre Stärken einbringen.

Die Bibel benennt also unterschiedliche Stärken von Mann und Frau und gibt grundlegende Hinweise, wie eine gelungene Partnerschaft aussehen kann. Starre Handlungsanweisungen sucht man indes vergebens. Zudem vertritt sie alles andere als ein altbackenes Rollenbild der Geschlechter, sondern befürwortet eine mündige Partnerschaft – was vielleicht die wichtigste Erkenntnis ist.


[1] Vergleiche http://www.paartherapie4you.de/mars-und-venus