Heilsgeschichte: Die ultimative Liebesgeschichte

Warum uns Gott wollte und was er mit uns vorhat, ist im Alltag oft nur schwer auszumachen. Da lohnt ein Blick aufs große Ganze, der zeigt: Gott ist längst nicht mit uns fertig.

Wenn Gott wirklich existiert – wer ist er? Und in welcher Beziehung stehen wir zu Gott, unserem Schöpfer? Vielleicht hat er uns zwar erschaffen, sich danach aber gelangweilt abgewendet. Oder Gott spielt ein grausames Spiel mit uns, in dem wir nichts anderes sind als Schachfiguren auf seinem Spielbrett. Oder Gott hat ein echtes Interesse an uns Menschen und will wissen, was wir tun und wie es uns geht.

Wie kann man herausfinden, welche dieser Sichtweisen zutrifft? Sollten wir Gott wirklich etwas bedeuten, kann ich davon ausgehen, dass er mit uns kommunizieren will. Mit ein bisschen Glück haben Menschen all das vielleicht sogar niedergeschrieben. Und ganz augenscheinlich sind wir Glückspilze, denn in der Bibel berichten viele Menschen von ihren Begegnungen mit Gott. Nehme ich diesen Anspruch ernst, dann gibt uns die Bibel Hinweise, warum es uns gibt und welchen Plan Gott mit seiner Schöpfung verfolgt. Dieser Artikel wirft einen Blick darauf, wie Gott mit und durch Menschen seine ganz eigene Geschichte schreibt. Deshalb werden in diesem Artikel viele biblische Erzählungen nacherzählt oder zitiert.

Die größte Liebeserzählung aller Zeiten

Am Anfang erschuf Gott die Welt – „Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“ (LUT) So steht es in 1. Mose 1,31. Aus Chaos wurde Ordnung, aus dem Nichts entstanden durch Gottes Wort Planeten, Pflanzen und Tiere. Nur eins fehlte noch zum völligen Glück. Gott wünschte sich ein Gegenüber, das er von ganzem Herzen lieben und das seine Liebe erwidern konnte. Sein einziger Wunsch und Antrieb: Eine liebevolle Gemeinschaft von Schöpfer und Geschöpf. Also schuf Gott den Menschen und hauchte ihm Leben ein. Adam und Eva wurden nach seinem Ebenbild erschaffen – mit freiem Willen und damit auch mit der Möglichkeit, sich gegen ihn zu entscheiden: Eine Wahlmöglichkeit, die ihn noch viel kosten würde.

Was sich seither entwickelt hat, ist eine der größten und dramatischsten Liebesgeschichten aller Zeiten. Auf der einen Seite steht Gott, der immer wieder um Gemeinschaft mit den Menschen wirbt. Auf der anderen Seite der Mensch, der zwischen Gott, anderen Göttern und sich selbst hin- und hergerissen ist. Schon die ersten Menschen Adam und Eva, denen es im Paradies an nichts mangelte, zweifelten daran, dass Gott es wirklich gut mit ihm meint.

Dieses Misstrauen hat die Beziehung zwischen Mensch, Gott und Schöpfung nachhaltig zerstört. Die eigentlich perfekte Schöpfung bekommt Risse. Tod und Verfall ziehen ein, der Mensch muss hart arbeiten, um leben zu können. Die Erkenntnis von Gut und Böse bewirkt, dass zerstörerische Gedanken und Gefühle entstehen. Ein Miteinander mit dem Schöpfer wird für Adam und Eva unmöglich. Statt sie sofort vom Angesicht der Erde zu vertilgen, wie sie es eigentlich verdient hätten, verbannt Gott sie aus dem Garten Eden.

Ein Mann bewahrt die Welt vor ihrer Zerstörung

In dem Moment, in dem Gott seine geliebten Geschöpfe aus dem Paradies verbannt, setzt er einen Plan in Bewegung, um die zerstörte Beziehung wiederherzustellen. Das Unheil nimmt jedoch seinen Lauf. Schnell zeigt sich, wohin der Weg des Menschen ohne Gott führt. Kaum außerhalb des Garten Eden angekommen, wird Eva schwanger und bekommt zwei Söhne – Kain und Abel. Getrennt von Gott dauert es nicht einmal eine Generation, bis die Frucht der Rebellion aufgeht. Aus Neid erschlägt Kain seinen Bruder Abel. Gott lässt Gnade vor Recht ergehen – um eine Strafe kommt Kain aber nicht herum (vgl. 1. Mose 4,11).

Viele Jahre gehen ins Land und immer wieder tun die Menschen, was Gott nicht gutheißt. Schließlich ist das Maß voll. Weil die Menschen sich immer wieder für das Böse entscheiden, bereut er, sie erschaffen zu haben. Er plant, die Menschen auszurotten – und Tiere und Pflanzen gleich mit. Umsetzen will er diesen Plan mit einer großen Flut. Doch ein einzelner Mensch hält ihn davon ab: Noah. „Unter allen Menschen auf der Erde bist du in meinen Augen der einzige, der gerecht ist.“ (1. Mose 7,1b NL)

Die Gerechtigkeit dieses einen Mannes reicht aus, Gott umzustimmen und von der Vernichtung der Menschen abzuhalten. Noah baut die Arche und überlebt die große Flut. Aus Dankbarkeit baut er einen Altar. Tief berührt von diesem Opfer schließt Gott einen Bund mit Noah: „Nie mehr will ich um der Menschen willen die Erde verfluchen und alles Lebendige vernichten, so wie ich es gerade getan habe.“ (1. Mose 8,21a)

Die ersten Kapitel der Bibel belegen, dass Gott den Menschen liebt und es gut mit ihm meint. Seine Schöpfung ist perfekt, doch der Mensch zerstört die einzigartige Gemeinschaft. Getrennt von Gott wird es immer schlimmer. Doch selbst als Gott kurz vor der Zerstörung der Welt steht, reicht die Gerechtigkeit eines Menschen aus, damit Gott sich wieder bedingungslos hinter seine Schöpfung stellt. Er verspricht sogar, nie wieder die Zerstörung der Schöpfung in Betracht zu ziehen. Dieser Bund zwischen Gott und Mensch gilt bis heute.

Gott erwählt sich ein Volk und schließt einen Segensbund

Viele Generationen vergehen, ohne dass Gott eingreift. Dann sieht er die Zeit gekommen, seinen nächsten Schritt zur Wiederherstellung der Gemeinschaft zu tun. Aus allen Menschen erwählt er sich einen Mann – Abraham. Weil Abraham Gott treu ist, gibt Gott ihm ein großartiges Versprechen: „Von dir wird ein großes Volk abstammen. Ich will dich segnen und du sollst in der ganzen Welt bekannt sein. Ich will dich zum Segen für andere machen.“ (1. Mose 12,2) Viele Jahre muss Abraham auf die Erfüllung dieser Verheißung warten – eine schwere Zeit voller Zweifel. Doch schließlich erfüllt Gott sein Versprechen und schenkt Abraham einen Sohn.

Während Gott seine Zuverlässigkeit immer wieder beweist, bleiben Abrahams Nachkommen ungehorsam und entscheiden sich ständig gegen das Gute – und damit gegen Gott. Schließlich landen sie im damaligen Weltreich Ägypten, wo sie sich zahlreich vermehren. Diese „Bevölkerungsexplosion“ macht dem ägyptischen Herrscher, dem Pharao, Angst. Er beschließt, das ganze Volk zu versklaven. In ihrem Leid erinnern sie sich an Gott und bitten ihn um Hilfe – und Gott ist ihnen gnädig.

Priester als Mittelsmänner

Er erhört die Bitten seines Volkes. Wieder erwählt er einen Menschen, der seine Pläne umsetzen soll: Mose. Seine Aufgabe ist, die Israeliten aus der Knechtschaft der Ägypter zu befreien. Nach langem Zögern und Zweifeln lässt Mose sich von Gott überzeugen und befreit das Volk Gottes. Am Berg Sinai übergibt Gott Mose die Zehn Gebote – Anweisungen für ein gelingendes Leben. Doch statt Gott dankbar zu sein, murren die Israeliten und beten an Stelle des lebendigen Gottes ein selbstgemachtes, goldenes Kalb an. Weil sie daran zweifeln, dass Gott ihnen das Gelobte Land schenken wird, müssen sie 40 Jahre ziellos durch die Wüste irren.

Nach dieser Odyssee dürfen die Israeliten ihr gelobtes Land betreten. Einige Jahre harmoniert die Beziehung zwischen Gott und seinem Volk. Gott wählt einen Stamm aus, der als Mittler zwischen ihm und dem restlichen Volk fungiert. Über diese Priester haben nun deutlich mehr Menschen einen „direkten Draht“ zu Gott. Doch das ist den Menschen nicht genug. Sie sehen die anderen, imposanten Königreiche und fordern bei Gott mit Nachdruck einen König. Der weiß um die Risiken eines Königreichs, denn ein König ist Vorbild. Gestaltet er sein Leben in Abstimmung mit Gott, wird auch das Volk gesegnet. Kehrt er Gott jedoch den Rücken, leidet das Volk darunter. Dennoch gibt Gott dem Wunsch seines Volkes nach.

Trotz König und Tempel rebellieren die Israeliten

Schon bei Saul, dem ersten König, zeigt sich diese Gesetzmäßigkeit. Sein Nachfolger König David eint das gesamte Volk und träumt von einem Tempel, in dem alle Juden Gott anbeten können. Sein Sohn Salomo setzt diesen Traum tatsächlich um und Gott zieht in den Tempel von Jerusalem ein. Doch unter den Söhnen Salomos bricht ein erbitterter Streit um die Thronfolge aus – das Königreich zerbricht.

Die „segensreiche“ Zeit der Könige findet also schon nach dem dritten König ein abruptes Ende. Infolgedessen wird den Juden die Beziehung zu Gott zunehmend unwichtiger. Sie beten andere Götter an und stellen Gottes Geduld stark auf die Probe. Immer wieder versucht Gott, die Aufmerksamkeit der Menschen zu erregen. Er schickt Propheten, die die Israeliten auf ihr schädliches und selbstzerstörerisches Verhalten hinweisen. Doch nur selten hören sie auf die Propheten. Deswegen beschließt Gott, sein Volk erneut zu strafen.

Wir sehen: Gott geht aktiv auf die Menschen zu. Angetrieben wird er von der Sehnsucht nach Gemeinschaft mit seinen Kindern. Obwohl die Menschen immer wieder versagen, lässt er sie nicht fallen. Ihm kann die Beziehung zu seinen Kindern gar nicht eng genug sein. Erst schenkt er Gesetze, die den Menschen dabei helfen sollen, ein gelingendes Leben zu führen. Dann beruft Gott Priester, die zwischen ihm und seinem Volk vermitteln. Und immer wieder beruft Gott Menschen, gibt ihnen einen besondere Aufgabe und bindet sie in seine guten Pläne ein.

Nach 400 Jahren Stille betritt Gott selbst die Welt

Gott macht seine Androhung durch die Propheten wahr und bestraft sein Volk. Die Hauptstadt Jerusalem wird geschleift, das verheißene Land liegt in Trümmern. Das Volk Gottes wird zerstreut und von anderen Reichen wie den Babyloniern versklavt. Doch selbst in diesen schwierigen Zeiten ruft Gott sein Volk immer wieder voller Liebe zu sich. Er verspricht, diese Trennung eines Tages durch einen besonderen Menschen zu beenden.

Viele Propheten weisen über die Jahrhunderte auf den kommenden Retter hin (vgl. Sacharja 9,9Jesaja 7,14Micha 5.1). Der Prophet Jesaja schildert den Grund seines Kommens: „Doch wegen unserer Vergehen wurde er durchbohrt, wegen unserer Übertretungen zerschlagen. Er wurde gestraft, damit wir Frieden haben.“ (Jesaja 53,5) Doch die Propheten finden kaum Gehör. So kommt es, dass Gott verstummt. 400 Jahre lang.

Eines Tages wird – weitgehend  unbemerkt von der Welt – ein Kind geboren. Nur die Eltern, Hirten und ein paar Gelehrte bekommen etwas mit von dieser Zeitenwende. Das Kind, das da auf die Welt kommt, ist kein normales Kind. Gott spielt seinen letzten Trumpf aus. Ein für alle Mal will er den Menschen deutlich machen, wie sehr er sich danach sehnt, eng und vertrauensvoll mit ihnen zu leben.

Deswegen kommt Gott selbst auf die Welt – als schreiender, hilfloser Säugling. Er tut das in vollem Wissen, dass es ihn alles kosten wird. Die Geburt Jesu markiert den Wendepunkt der Menschheitsgeschichte. Sie ist Eckstein und Ziel von Gottes Plan, die zerstörte und getrennte Beziehung zu seinen Geschöpfen wiederherzustellen (vgl. Johannes 3,16)

Mit Jesus bekennt Gott eindeutig, dass  ihm die Menschen nicht egal sind. Deswegen setzt er einen generationenübergreifenden Plan in Bewegung, um die Trennung aufzuheben. Höhepunkt des Plans: Gott höchstpersönlich kommt auf die Erde. In Jesus wird Gott Mensch und begegnet seinen Geschöpfen auf Augenhöhe.

Das Geschöpf tötet seinen Schöpfer

Die Menschen danken es Gott wie in den Jahrtausenden zuvor. Zuerst sind sie begeistert und folgen Jesus nach. Sie feiern ihn als Retter und König der Juden. Doch dann werden sie seiner überdrüssig, weil er ihren Erwartungen nicht entspricht. Beim Einzug in Jerusalem feiern sie ihn noch als ihren König und Messias, nur kurze Zeit später wird Jesus verhöhnt, verhaftet und verurteilt. Schließlich nageln sie den Sohn Gottes als Schwerverbrecher ans Kreuz. Das Geschöpf tötet seinen eigenen Schöpfer.

Drei Tage herrschen Stille, Trauer und Ungewissheit. Doch dann erweckt Gott Jesus von den Toten auf. Der Plan des Teufels, die Menschen ein für alle Mal von Gott zu trennen, schlägt fehl. Genau das Gegenteil geschieht – so wie Gott es von Anfang an geplant hat: „Genauso, wie wir alle sterben müssen, weil wir von Adam abstammen, werden wir alle lebendig gemacht werden, weil wir zu Christus gehören.“ (1. Korinther 15,21-22 NGÜ)

Gott hat die durch Sünde entstandene Trennung aufgelöst, indem Jesus die Schuld aller Menschen auf sich nahm. Dieses Opfer bedeutet, dass jeder Mensch Zugang zu Gott hat. Es braucht keine Priester mehr, die zwischen Gott und den Menschen vermitteln. Waren bis zur Auferstehung Jesu noch die Juden allein Gottes erwähltes Volk, kann jetzt jeder Mensch Gottes Liebe annehmen. Der Weg zu Gott ist frei.

Wer an Jesus glaubt, empfängt den Heiligen Geist

Jesus erscheint seinen Jüngern noch einige Male nach seiner Auferstehung. Dann fährt er in den Himmel auf – allerdings nicht, ohne seinen Jüngern einen speziellen Auftrag zu hinterlassen: „Geht in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die gute Botschaft.“ (Markus 16,15 NL) Doch er löst noch ein Versprechen ein, das er seinen Jüngern zu Lebzeiten gegeben hat: „Der Vater wird euch den Geist der Wahrheit geben, den die Welt nicht bekommen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Aber ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.“ (Johannes 14,17, NGÜ)

Dieser Tröster ist das größte Geschenk, das Gott den Menschen machen konnte. Früher brauchten die Menschen einen bestimmten Ort, um mit Gott zu sprechen. Jetzt kann jeder, der Jesus sein Leben zur Verfügung stellt, durch den Heiligen Geist direkt mit Gott in Kontakt treten. Angetrieben von seinem Geist haben Christen seither viele Anstrengungen unternommen, um anderen Menschen bis in die entlegensten Winkel der Erde die Liebe Gottes näher zu bringen.

Mit Jesu Tod am Kreuz läutet Gott die finale Phase seines Rettungsplans ein. Jesus wird für jeden Menschen die Brücke zu Gott. Er macht eine liebevolle Beziehung zu Gott möglich. Außerdem wird mit Jesus auch die Schuld der Menschen ans Kreuz genagelt. Das hat zur Folge, dass die selbstzerstörerische Kraft der Abkehr von Gott ihre Macht verliert. Und Gott lässt uns nicht allein zurück. Er schickt seinen Heiligen Geist. Die Kraft Gottes lebt und wirkt nun in jedem Menschen, der Jesus mit seinem Leben dient.

Gott steht auch heute treu zu seiner Gemeinde – trotz aller Verfehlungen

Gott steht seither der weltweiten Gemeinschaft von Christen treu zur Seite. Seine Nachfolger sind leider weniger treu. Immer wieder laden Christen Schuld auf sich. Statt die Menschen zu verstoßen, zeigt Gott sich gnädig – ohne dabei die Schuld kleinzumachen. Dennoch ermahnt er seine Gemeinde liebevoll und greift immer wieder korrigierend ein. Wie so oft verfolgt er in Zusammenarbeit mit den Menschen weiter seinen Plan – in der Hoffnung und ganz dem Ziel verpflichtet, dass so viele Menschen wie möglich ihn kennenlernen, bevor das gegenwärtige Zeitalter sein Ende findet.

Eines Tages wird Gott seine Gemeinde zu sich rufen. Aber nicht nur Christen sehnen sich nach dieser neuen Welt. Denn Gott erneuert auch die Schöpfung. Im Römerbrief beschreibt Paulus: „Die ganze Schöpfung hofft auf den Tag, an dem sie von Tod und Vergänglichkeit befreit wird zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.“ (Römer 8,21 NL) Mit dieser neuen Schöpfung schließt sich der Bogen Gottes ewiger Geschichtsschreibung. Was durch Adams Abkehr von Gott ins Ungleichgewicht geraten ist, wird in der neuen Welt in noch größerer Herrlichkeit wiederaufleben.

Gott macht alles neu – und noch besser als je zuvor

Denn die neu geschaffene Welt wird eine perfekte Schöpfung sein. Dem Apostel Johannes gewährt Gott einen prophetischen Einblick, den er in der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel, folgendermaßen beschreibt: „Siehe, die Wohnung Gottes ist nun bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen und sie werden sein Volk sein und Gott selbst wird bei ihnen sein. Er wird alle ihre Tränen abwischen, und es wird keinen Tod und keine Trauer und kein Weinen und keinen Schmerz mehr geben.“ (Offenbarung 21,3-4a NL)

Die zu Beginn dieses Beitrags gestellten Fragen waren: Ist Gott real? Wozu hat er uns geschaffen und verfolgt er einen Plan mit uns Menschen? Was sich anhand dieses Überblicks deutlich zeigt: Gott ist real und hat einen konkreten Plan für und mit dieser Welt. Von Anfang an wollte er in einer liebevollen Gemeinschaft mit seinen Geschöpfen leben. Nach Adams und Evas Rebellion war sein einziger Wunsch, diese Gemeinschaft wiederherzustellen. Dabei war Gott überaus geduldig. Obwohl die Menschen ihn immer wieder zurückweisen, lässt er jedes Mal Gnade vor Recht ergehen. Er opfert schließlich alles für diese Beziehung zu uns Menschen – sogar seinen eigenen Sohn Jesus.

Doch er bringt nicht nur die Beziehung zu uns Menschen in Ordnung, er wird auch eine völlig neue Schöpfung erschaffen. Um seinen Plan zu erfüllen, bindet er die Menschen aktiv mit ein. Wir sind alles andere als Schachfiguren. Gott lädt uns ein, bei seiner großen Rettungsaktion mitzuarbeiten. Schwer, sich eine Aufgabe vorzustellen, die schöner, sinnvoller und erfüllender sein könnte.